Überzeugende Rhetorik und Körpersprache

 

 

 

Herzlich willkommen bei dem Blog “Überzeugende Rhetorik und Körpersprache”.

Ich finde es beeindruckend, dass Sie sich die Zeit nehmen, um das Wichtigste, was Sie haben näher kennenzulernen: Ihren Körper. In den kommenden Wochen werden Sie einige Geheimnisse über Ihre Körpersprache erfahren – und was noch entscheidender ist: Ich werde Ihnen zeigen, wie Sie das rhetorisch nutzen können.

Im Jahr1967 veröffentliche Paul Watzlawick, zusammen mit seinen Kollegen Janet Helmick Beavin und Don D. Jackson das Buch “Pragmatics of Human Communication”, das bereits 1969 auf deutsch mit dem Titel “Menschliche Kommunikation” erschien. Es revolutionierte die gesamte Rhetorik und auch die Kommunikationspsychologie. Weshalb? Weil es wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung von Körpersprache und Stimme mit unglaublich praktischen Tipps kombinierte.

Die erstaunliche Feststellung dieser Experten war:

 Der Inhalt macht nur 10 % der menschlichen Wirkung aus.
90 % Ihrer Wirkung werden durch Ihre Körpersprache und Ihre Stimme ausgelöst.

Als junger Psychologie-Student mit 23 Jahren leitete ich in Marburg bereits Seminare für Hypnose und arbeitete auch wissenschaftlich an dem Thema. Aufgrund meiner Beziehungen wurde ich eingeladen zu einem kleinen Kreis von 16 Fachleuten, denen Paul Watzlawick ein persönliches Seminar gab. Es war eine Weiterbildung vom Feinsten. Nun hing ich wie hypnotisiert an seinen Lippen.

Er erzählte einige der Hintergründe, die zu diesen Ergebnissen geführt hatten. Es war die Zeit, in der die halb-durchlässigen Spiegel aufkamen. Auf der einen Seite sah man einen Spiegel – auf der anderen Seite konnte man durchschauen.

Heutzutage kennt den jedes Kind, aber damals war das völlig unbekannt. Und genau das nutzte die Forschergruppe. Sie beobachteten die Gespräche fremder Menschen.

Allerdings waren Sie nicht daran interessiert, wer Recht hat, sondern wer letzten Endes Recht bekommt. Entscheidend war also, wer sich durchsetzt. Was war der Auslöser für eine überzeugende Körpersprache und Rhetorik? Das erstaunliche Ergebnis sehen Sie oben.

Für mich – ich war ein sehr fleißiger Student – war das ein Schock. Wenn das stimmte, dann war das, was ich bisher gemacht hatte, Bücher über Bücher lesen, wenig sinnvoll. Oder noch schlimmer: überflüssig.

Also versuchte ich herauszufinden, ob diese Ergebnisse stimmen. Allerdings tat ich es auf meine bisherige Weise. Ich ging, nein: ich rannte nach dem Seminar in die Universitätsbibliothek Marburg und recherchierte. Das verblüffende Ergebnis erfahren Sie im kommenden Beitrag.

Bis bald,

Klaus Krebs

P. S.: Posten Sie Ihre Meinung oder Fragen gleich hier – ich werde darauf reagieren.
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 Posted by at 20:56

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